Damast-Auswahl
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Empfohlene Damastklingen
(1) Damast gehämmerte Textur
(2) Hochdichter Damast
(3) Damastklinge im traditionellen japanischen Stil
(4) Damast & stilvolles Merkmal
Geheimnisvolle Geschichte der Damastmesser
(1) Gliederung
Damaststahl soll erstmals im alten Südindien entwickelt und verwendet worden sein, und die indische Stahlherstellung galt als überlegen und verbreitete sich bis in den Nahen Osten. Der Stahl wurde hoch geschätzt und die Klinge als dynastischer Schatz weitergegeben. Heute ist die ursprüngliche Herstellungsweise von Damaststahl jedoch unbekannt oder verloren gegangen. Dennoch wurde die schöne Damaststruktur erfolgreich mit modernster Schmiedetechnik, neuen Verfahren und Materialien reproduziert, die sich möglicherweise von der indischen Originalmethode unterscheiden.
Insbesondere Japan hat eine eigene hervorragende Herstellungsmethode für das Schmieden von Katana (Schwertern) und Küchenmessern (Sushi-Messern) entwickelt, die erfolgreich auf die außergewöhnlich scharfen und schönen Damastklingen angewendet wurde. Daher freuen wir uns sehr, Ihnen diese in Japan hergestellten Damastmesser vorstellen zu dürfen.
(2) Geheimnisvolle Geschichte in Indien
„Damast“, auch bekannt als „Wootz“, ist die Bezeichnung für einen Stahl mit holzähnlicher Musterung und gilt als Ursprung im alten Indien. Er wird auch als eines der Materialien angesehen, aus denen besonders starke Schwerter gefertigt wurden. Da die Herstellungsweise größtenteils nicht vollständig erforscht ist, wird Damast oft mit etwas Legendärem oder Geheimnisvollem in Verbindung gebracht.

Nahaufnahme eines persisch geschmiedeten Damaststahlschwertes aus dem 18. Jahrhundert[1]
(3) Wann tauchte Damaststahl zum ersten Mal auf?
In Indien gibt es eine große Eisen-Säule, die als „Eisensäule von Delhi“ bekannt ist und angeblich aus Damaststahl gefertigt wurde. Man glaubt, dass sie im dritten oder vierten Jahrhundert v. Chr. errichtet wurde. Daraus lässt sich schließen, dass Damaststahl bereits vor dieser Zeit existierte. Dieser Damaststahl war berühmt für sein einzigartiges und charakteristisches Muster auf der Oberfläche sowie seine Rostbeständigkeit.
Eine wissenschaftliche Untersuchung der „Eisensäule von Delhi“ brachte eine überraschende Tatsache ans Licht – sie besteht aus Schmiedestahl! (nicht aus legiertem Stahl).

Eisensäule von Delhi [2]
Die indische Stahlherstellungsmethode wird schon seit sehr langer Zeit geschätzt. In alten Gräbern nahe Wurre Gaon in Kamptee wurden runde Meißel aus Stahl und andere Stahlobjekte gefunden, die um 1500 v. Chr. (manche schätzen um 600 v. Chr.) gefertigt worden sein sollen. Das bedeutet, dass diese Stahlobjekte bereits einige Jahrhunderte vor der Errichtung der „Eisensäule von Delhi“ hergestellt wurden.
„Damaststahl“ galt als geeignet für Klingen, nicht für Säulen. Die folgenden Beispiele werden oft angeführt, um die Qualität und Schärfe einer Damastklinge zu verdeutlichen: „Wenn ein Seidenschal auf eine Damastklinge fällt, deren Schneide nach oben zeigt, wird der Schal allein durch sein Gewicht in zwei Teile geschnitten.“ „Damastklingen bekommen niemals Ausbrüche, selbst wenn sie Eisenrüstungen schneiden.“ „Sie sind so elastisch wie ein Weidenzweig. Sie brechen nicht, selbst wenn sie gebogen werden. Es dauert nur einen Moment, bis sie in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren – lässt man die Klinge los, sieht man sofort, wie sie wieder genauso ist wie zuvor.“
All diese Aussagen klingen zwar etwas übertrieben, beschreiben aber genau, worum es bei „Damaststahl“ geht. Nicht nur seine Qualität als Klinge, sondern auch sein Geheimnis – seine Stärke, das einzigartige Muster auf der Oberfläche und seine Rostbeständigkeit – sind die Hauptgründe, warum die oben genannten Beispiele glaubwürdig erscheinen.
In der Zeit der Kreuzritter erlangten Damastschwerter einen beispiellosen Ruf und wurden als Erbstücke in königlichen Familien weitergegeben. Auch die Kreuzritter waren stolz darauf, ein Damastschwert zu besitzen. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass das Geheimnis der Schärfe, Rostbeständigkeit und Elastizität der Damastklinge im Herstellungsprozess liegt, bei dem das charakteristische Muster entsteht.

Ein Klingenmacher aus Damaskus[3]
Damaststahl war so berühmt, dass er oft aus Indien in die Nachbarländer exportiert wurde, während die Herstellungsmethode überhaupt nicht weitergegeben wurde. Es heißt, dass die Methode nur vom Vater an den Sohn weitergegeben wurde, weshalb nur wenige Menschen mit der Herstellung des Stahls vertraut waren. Schon bald tauchten Schusswaffen auf und verdrängten allmählich den Damaststahl. Die Herstellungsmethode von Damaststahl endete vor 200 Jahren, was es heute extrem schwierig macht, die Methode vollständig zu reproduzieren.
(4) Damast-Küchenmesser in der heutigen Zeit
Der heute für hochwertige Hocho-Messer verwendete „Damaststahl“ ist ein Verbundmaterial, das aus mehreren Schichten verschiedener Stähle geschmiedet wird und ein ähnliches Muster aufweist wie das, das beim Schmieden von Wootz-Stahl entsteht. Gegenwärtig werden geschichtete Materialien mit einem harten Kernmaterial dazwischen geschmiedet und geschliffen, um ein Damastmesser herzustellen. In dieser Struktur wird das harte und spröde Kernmaterial von zähen und schwer anlauffähigen Schichten umgeben und geschützt, wodurch das Damastmesser nicht nur sehr scharf, langlebig und rostbeständig ist, sondern auch ein schönes Design besitzt.
Aus diesem Grund ist die Herstellung von Messern mit einem schönen Damastmuster in letzter Zeit sehr beliebt geworden. Darüber hinaus verleihen japanisch inspirierte Designs, historische Schwertschmiedetechniken und traditionelle japanische Handwerkskunst dem Damastmesser eine besondere Note und machen es weltweit noch populärer.
Referenzen
[1],[3] Wikipedia : Damaststahl
[2] Wikipedia : Eiserne Säule von Delhi














































